Himmel und Erde am 10.10.2021

04.10.2021

Eine musikalische Reise vom Himmel zur Erde und wieder zurück mit Werken von Heinrich Schütz

Sonntag, 10.10.2021, 17.00 Uhr I St. Marienkirche | Weißenfels

Himmel und Erde
Eine musikalische Reise vom Himmel zur Erde und wieder zurück mit Werken von Heinrich Schütz

KONZERT DES HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFESTS 2021

Die Musik von Heinrich Schütz birgt einen riesigen Schatz an Metaphern, die das Himmlische und Göttliche im Irdischen spiegeln. Der Dresdner Kammerchor unternimmt mit Mottetten aus der Geistlichen Chor-Music von 1648, dem Deutschen Magnificat SWV 494 und weiteren Werken von Heinrich Schütz in seinem Programm “Himmel und Erde” eine bild – und wortgewaltige musikalische Reise vom Himmel zur Erde und wieder zurück.
Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Hans-Christoph Rademann, der den unverwechselbaren Klang des Ensembles seit dessen Gründung 1985 prägt und den Chor zu weltweitem Ruhm führte. Höchste künstlerische Maßstäbe hat der Dresdner Kammerchor neben seinen Konzerten auch mit seiner hoch gelobten Gesamtaufnahme der Werke Heinrich Schütz‘ gesetzt.


Es sind Bibeltexte, insbesondere die Psalmen mit ihrer kraftvollen, bilderreichen Sprache, in denen sich Heinrich Schütz als Meister inhaltsstarker und ausdrucksvoller Textvertonung erweist. Der Psalm 98 Singet dem Herrn ein neues Lied SWV 35 aus den Psalmen Davids, die bereits 1619 im Druck erschien, gilt als Beispiel für die neue Art der Textbehandlung, die durch Schütz in die deutsche geistliche Musik Eingang fand.
Für die Vertonung von gereimten Texten finden sich im Schützschen Œuvre nur wenige Beispiele. Eines davon ist der sogenannte Becker-Psalter, eine Sammlung von Psalm-Übersetzungen des Leipziger Theologen Cornelius Becker, die Schütz 1660 revidierte und erweiterte - während er doch eigentlich, wie er im Widmungsbrief an den Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel bekannte, seine „übrige kurze Lebenszeit“ mit der Revision und Vollendung anderer Werke verwenden wollte – Werke, die die Erkenntnisse eines ganzen Künstlerlebens in sich aufnehmen und an folgende Generationen weiterreichen sollten.
Zu diesem musikalischen Vermächtnis gehören auch sein heute als „Schwanengesang“ bekanntes Opus ultimum mit den darin enthaltenen Psalmen, die er durch sein Magnificat SWV 494 ergänzte, und die Motetten der Geistlichen Chor-music von1648, mit denen Schütz nochmals auf seine Wurzeln in der italienischen Motettenkunst verweist.
Welch kunstreiche „Übersetzung“ des Textes in Töne in diesem Rahmen möglich ist, führt uns Schütz quasi nebenbei vor: Er hat in seine Partitur musikalische Motive von starker Bildwirkung eingraviert und macht damit die Welt, wie unsere Augen sie sehen, auch für unsere Ohren erfahrbar.

HIMMEL UND ERDE
Heinrich Schütz: Deutsches Magnificat SWV 494, Singet dem Herrn ein neues Lied SWV 35,
Motetten aus der Geistlichen Chor-Music 1648 und Psalmlieder aus dem Becker-Psalter

Dresdner Kammerchor
Hans-Christoph Rademann, Leitung



Kurzfassung

Mit Mottetten aus Schütz’ Geistlicher Chor-Music von 1648, dem Deutschen Magnificat SWV 494 und weiteren Werken von Heinrich Schütz unternimmt der Dresdner Kammerchor in seinem Programm „Himmel und Erde“ eine bild- und wortgewaltige musikalische Reise vom Himmel zur Erde und wieder zurück. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Hans-Christoph Rademann, der den unverwechselbaren Klang des Ensembles seit dessen Gründung 1985 prägt und den Chor zu weltweitem Ruhm führte. Der Dresdner Kammerchor hat neben seinen Konzerten mit der preisgekrönten, von 2009 bis 2019 erarbeiteten Gesamteinspielung der Werke Heinrich Schütz hohe künstlerische Maßstäbe gesetzt. Das Konzert ist im Rahmen des HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFESTS 2021 am 10. Oktober, 17.00 Uhr, in der St. Marienkirche Weißenfels zu erleben.

Informationen zum Kartenvorverkauf sowie die Downloads für Texte und Künstlerfotos im Presseportal stehen zur Verfügung unter:

www.schütz-musikfest.de



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