Zunächst zum Sänger und Organisten ausgebildet, komponierte Heinrich Schütz nach frühen Madrigalen in italienischer Sprache vor allem Vokalmusik zu lateinischen und deutschen geistlichen Texten für die Hofgottesdienste sowie Musiken zur Unterhaltung bei der fürstlichen Tafel. Als eine weitere Hauptaufgabe hatte Schütz die Bereitstellung von Musik zu außergewöhnlichen Anlässen wie großen Hoffesten oder politischen Ereignissen zu erfüllen.
Das von Werner Bittinger im Auftrag der Neuen Schütz-Gesellschaft erstellte Schütz-Werke-Verzeichnis (SWV) ordnet die Werke des Komponisten vorwiegend chronologisch in der Reihenfolge ihrer Entstehung:
Werner Bittinger
Schütz-Werke-Verzeichnis (SWV). Kleine Ausgabe.
Im Auftrag der Neuen Schütz-Gesellschaft, Kassel 1960
© Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.