Institution

Die MBM ist 1994 als Leuchtturm-Maßnahme der Regierung der Bundesrepublik Deutschland für die neuen Länder ins Leben gerufen worden und wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt und dem Thüringer Kultusministerium finanziert. Der gemeinnützige Verein hat seinen Sitz in Blankenburg, Kloster Michaelstein, bzw. – mit dem Büro der Geschäftsführerin – in Halle (Saale). Ihm gehören zurzeit rund 60 Mitglieder – natürliche wie juristische Personen – aus ganz Deutschland an.

Der MBM steht ein gewähltes, aus acht Mitgliedern bestehendes Präsidium vor. Präsident ist zurzeit Herr Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann, Professor für Historische Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und u.a. Präsident der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft. Herr Prof. Dr. Eckart Lange, Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und u.a. Präsident des Landesmusikrates Thüringen sowie Gründungsdirektor der Landesmusikakademie Sondershausen, ist der Vizepräsident.
Als Geschäftsführerin der MBM ist seit April 2009 die Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin Dr. Christina Siegfried tätig.
Ein Kuratorium, in dem Vertreter des Bundes und der drei Länder zusammenkommen, bestimmt wesentlich in seinen konzeptionellen und finanziellen Entscheidungen die Arbeit der MBM.

Als Fördereinrichtung zielt die MBM darauf ab, die Einzigartigkeit der Musiklandschaft Mitteldeutschland herauszustellen und im europäischen Kulturbewusstsein zu verankern.
Sie verwirklicht dies in einem Dreiklang aus Erforschung, Bewahrung und klingender Vergegenwärtigung. Auf der kulturpolitischen Ebene bedeutet dies, dass sich eine identitätsstärkende Funktion für den Kulturraum Mitteldeutschland mit einer überregional ausgerichteten Imagepflege verbindet; in diesen beiden Punkten finden Länder- und Bundesinteressen zueinander.

Die MBM ist ein wichtiges Unternehmen für die Alte Musik in der bundesdeutschen Kulturwirtschaft. Dementsprechend können quasi fünf Geschäftsfelder festgemacht werden:
Zum einen die wissenschaftliche Grundlagenarbeit mit Publikationen, Konferenzen etc.; des weiteren eine koordinierend förderliche Tätigkeit einschließlich Netzwerkbildung und Nachwuchsförderung, zudem steht die MBM als Veranstalter und/oder mit Kooperationspartnern als Mitveranstalter in der Pflicht, hat viertens einen Förderauftrag für entsprechende Projekte laut Satzung umzusetzen und schließlich fünftens eine überzeugende Öffentlichkeitsarbeit, ein zeitgemäßes Marketing zu leisten.
In allen diesen Feldern sind die drei wirklich relevanten Punkte: substanzielle Belastbarkeit der Projektideen, wissenschaftliche bzw. künstlerische Qualität und eine angemessene Öffentlichkeitsrelevanz.



Aktuelles


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